Das Planetensystem

Jeder sammelt „Belohnungspunkte“ für sein Haus durch gutes Verhalten, Fleiß und Fairness. Dafür sind in den Klassen Sammelbehälter aufgestellt – Planetometer. Die Punkte erhalten die Kinder in Form von kleinen farbigen Plastikwürfeln von den Lehrern und anderen Personen, die in der Schule beschäftigt sind. Diese werden in den Klassen-Planetometern für jedes Haus gesammelt. Am Ende jeder Woche werden alle gesammelten Punkte der Häuser zusammen gezählt und in das ganz große Planetometer in der Pausenhalle geschüttet. So können alle sehen, wieviele Punkte das jeweilige Haus bereits erworben hat. In vier Bilderrahmen hängen die Fotos der Kinder, die in einem Haus zusammengefasst sind. Natürlich gehören die Kinder weiterhin in ihre Klasse. Sie fühlen sich aber mit den anderen Kindern der Schule in ihrem „Haus“ verbunden. Durch jahrgangsübergreifende Aktivitäten wird dieser Zusammenhalt gestärkt.
Ca. alle 4 Wochen und vor jeden Ferien bekommt das Haus mit den meisten „Wochenpunkten“ einen Pokal überreicht. Dieser Wanderpokal wird über das „Gewinnerhaus“ auf dem großen Planetometer aufgestellt und bekommt ein Band mit der Farbe des Siegerhauses. Der positive Wettstreit zwischen den Häusern bringt allen viel Spaß - gutes Verhalten wird gefördert und belohnt. Eine Arbeitsgruppe wird die Einführung und den Verlauf des Projektes begleiten und wird zusammen mit Kollegium und Schulleitung das System immer weiter verbessern. An unserer Schule hat positives Verhalten mehr Aufmerksamkeit verdient als negatives. Die Einführung der „Planeten-Häuser“ wird dies entscheidend unterstützen.

Untersuchung bestätigt den Erfolg des Schoolhouse-Systems

In einer Befragung von Kindern, Eltern und Mitarbeitern der Schule hat es sich eindeutig bestätigt: Das Schoolhouse-System hat die Stimmung an der Schule nachhaltig in eine positive Richtung verändert!
Die Kinder fokussieren ihr eigenes Verhalten deutlich häufiger auf positive Verhaltensweisen, um für ihr Haus Belohnungspunkte zu erhalten.
Sie bekommen täglich bestätigt, dass sich positives Verhalten lohnt und wahrgenommen wird.
Das Verantwortungsgefühl der Kinder wird über die Klassengemeinschaft hinaus trainiert und auf eine kleine überschaubare "Gesellschaft" ausgedehnt.
Die Eltern bestätigten, dass ihre Kinder viel häufiger über konkrete, positiv erlebte Situationen berichten und auf die Frage: "Wie war es denn heute in der Schule?" mehr zu antworten haben als "...gut.
Die Lehrerinnen und Lehrer haben bei sich selbst bemerkt, dass sie viel häufiger loben und belohnen. So wird auch das oft selbstverständliche und erwünschte Verhalten wahr genommen und belohnt.
Alle gemeinsam sind sich einig, dass das Schoolhouse-System atrraktiv und wirksam ist. Seit der Einführung vor einigen Jahren ist es immer noch ein bewährtes Mittel, den Wert der positiven Leistung in den Mittelpunkt zu stellen